Der Wald
Der grüne Kessel strahlte beim Aussetzen des Sonnenscheins eine gewisse Schwere aus, die einem auf das Gemüt schlagen konnte. So
WeiterlesenDer grüne Kessel strahlte beim Aussetzen des Sonnenscheins eine gewisse Schwere aus, die einem auf das Gemüt schlagen konnte. So
WeiterlesenEinst mäanderte der Weg aus glitzernder weißer Kieselpracht zu deinen Füßen in sanften Wogen durch die Grünanlage zum eisernen Portal. Zur Woche nur sanft knirschend unter den Füßen deiner Bewohner. Am Sonntag jedoch brodelnd unter den nervösen Hufen der Pferde, aufgepeitscht von den Fanfaren der Hörner, die zur Hatz aufriefen.
WeiterlesenIch halte endlich wieder diesen besonderen Mensch im Arm, den ich so sehr vemisste und der viel zu weit weg von mir lebt, in einer anderen Stadt viele Kilometer entfernt.
Kenne ihn sein Leben lang und sehe ihn zu selten.
Habe so lange darauf hingefiebert.
Nelly war aufgewühlt. Niemals hätte sie gedacht, dass ein Vorkommnis in ihrem Job sie emotional so zerreißen könnte. Der Weg nach Hause durch das anhaltende Schneegestöber im menschenleeren Park des Klinikgeländes gab ihr Zeit zum Nachdenken.
WeiterlesenDer Junge und das Mädchen hatten sich in jenem Sommer ganz besonders eng angefreundet.
Sechs Wochen Schwärmerei, die zu ehrlich für ihr Alter war, um sie auszusprechen. Morgen würden die Ferien zu Ende gehen und beide in ihre Schulen zurückkehren, zurück zu den Freunden und Freundinnen, die sie sechs Wochen lang nicht gesehen hatten.
Einen stillen Moment mit Worten füllen zu müssen, weil er unangenehm leer erscheint, ist geradezu zwanghaft. Den Blick des anderen zu halten, obwohl er nicht kommentiert wird, erscheint uns schwer erträglich.
WeiterlesenDas Wasser des warmen Sommerschauers, zusammengesammelt im Blätterdach des kleinen Wäldchens, fiel in dicken Tropfen auf die beiden herab. Der Wald roch nach feuchtem jungen Moos und gewaschener Luft. Sie duftete nach Kind auf dem Weg zur Frau. Frisch und zart.
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Vielen Dank, liebe Ute.