Entscheidung eines Lebens – Podcast
Silke Siegel liest hier noch einmal eine Kurzgeschichte aus meinem Buch „Affectum…und wen hast du so vermisst?“ Klicken Sie auf
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WeiterlesenDer grüne Kessel strahlte beim Aussetzen des Sonnenscheins eine gewisse Schwere aus, die einem auf das Gemüt schlagen konnte. So
WeiterlesenEdgar saß am Küchentisch auf seinem Posten wie ein Grenzspäher des Geheimdienstes. Den Platz, von dem er durch das blitzblank und streifenfrei gewienerte Fenster das Treiben seiner nutzlosen Nachbarin bespitzeln konnte, hatte er penibelst ausgerichtet.
WeiterlesenEinst mäanderte der Weg aus glitzernder weißer Kieselpracht zu deinen Füßen in sanften Wogen durch die Grünanlage zum eisernen Portal. Zur Woche nur sanft knirschend unter den Füßen deiner Bewohner. Am Sonntag jedoch brodelnd unter den nervösen Hufen der Pferde, aufgepeitscht von den Fanfaren der Hörner, die zur Hatz aufriefen.
WeiterlesenAus meinem Buch „AFFECTUM…und wen hast Du so vermisst“ hat Sprecherin Silke Siegel meine Kurzgeschichte „Die Tristesse des Triple Tango“
WeiterlesenNelly war aufgewühlt. Niemals hätte sie gedacht, dass ein Vorkommnis in ihrem Job sie emotional so zerreißen könnte. Der Weg nach Hause durch das anhaltende Schneegestöber im menschenleeren Park des Klinikgeländes gab ihr Zeit zum Nachdenken.
WeiterlesenEr war noch lange nicht soweit, aber als er mir wieder begegnete hatte ich gerade so langsam aus einem langen Tal der Tränen mit schrägen Mundwinkeln zurückgelächelt in den Rest meines Lebens. Mein Kind war tot und meine Frau über alle Berge. Die stationäre psychotherapeutische Behandlung nach dem Unfall unserer Tochter neigte sich allmählich ihrem Ende zu.
WeiterlesenDie wilde Nummer mit Deborah hätte übel für mich enden können. Das Biest war zuweilen wie eine Gottesanbeterin, die sich allzu gerne auch mal während des Aktes ihren Gespielen als Snack einverleibte. Natürlich nur metaphorisch – sie hätte mich nicht wirklich verspeist, sie war ja keine Kannibalin, dennoch hing ihr der Ruf nach, ab und an im Liebesspiel auszurasten und mit dem Rasiermesser rumzufuchteln.
WeiterlesenEinen stillen Moment mit Worten füllen zu müssen, weil er unangenehm leer erscheint, ist geradezu zwanghaft. Den Blick des anderen zu halten, obwohl er nicht kommentiert wird, erscheint uns schwer erträglich.
WeiterlesenDer gigantische Hahn, der dem Ethikrat vorsaß, riss dem knusprig gebratenen halben Mann ein Bein aus und sog mit seinem Schnabel gierig das Fleisch, inklusive Haut vom Knochen. Menisken und Kreuzbänder spuckte er achtlos auf den Teller, auf dem auch die blanken Knochen und Gelenke landeten.
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Vielen lieben Dank, Sanne 🤩